Was kostet Individualsoftware?

Die ehrliche Antwort lautet: Es hängt davon ab. Weil Ihnen das allein nicht weiterhilft, nennen wir hier echte Bandbreiten aus unseren Projekten und zeigen, wovon der Preis abhängt.

Porträt von Thomas Grafenau

Sie sprechen mit Ing. Thomas Grafenau, BSc MSc. Er führt das Erstgespräch und baut Ihre Software.

14 Jahre Softwareentwicklung für den Mittelstand

Was es kostet, Software entwickeln zu lassen

Alle Beträge netto, für Unternehmen ab 50 Mitarbeitern.

UmfangTypisch dafürKosten
Analyse 1 bis 2 WochenAnforderungen an echten Beispielen, erster Prototyp, verbindliches Angebot. Das Honorar wird voll angerechnet.3.000 – 6.000 €
Kleine Fachanwendung ein Ablauf, eine AbteilungEine Excel-Liste ablösen, ein Freigabe-Ablauf, eine Planungstafel für ein Team10.000 – 30.000 €
System für mehrere Abteilungen Rollen, Rechte, 1 bis 3 SchnittstellenService-Tool mit Außendienst, Einsatzplanung mit Karte, Kapazitätsplanung mit Schichten, Maschinen und Auswertung über alle Werke30.000 – 90.000 €
Unternehmensweites System mehrere Standorte, ERP-AnbindungVertrieb, Planung, Außendienst und Weiterbildung in einer gemeinsamen Softwareab 90.000 €
Betrieb und Wartung monatlich, optionalHosting, Updates, Überwachung, fester Ansprechpartner. Weiterentwicklung als festes Kontingent.ab 300 € / Monat
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Wo Ihr Vorhaben liegt, schätzen wir im Erstgespräch ein, kostenlos und unverbindlich.

Wovon der Preis abhängt

Anzahl der Abläufe

Jeder Ablauf, den die Software abbildet, braucht Logik, Oberfläche und Tests. Ein Ablauf ist günstiger als fünf.

Rollen und Rechte

Wer darf was sehen und ändern? Mehrere Standorte, Partner oder externe Nutzer machen das Rechtekonzept aufwendiger.

Schnittstellen

Die Anbindung an ERP, Buchhaltung oder Maschinen ist oft der größte Unsicherheitsfaktor. Deshalb prüfen wir sie in der Analyse am echten System.

Datenübernahme

Alte Daten aus Excel oder Altsystemen müssen bereinigt und übernommen werden. Das klingt klein und ist es selten.

Mobile Nutzung

Soll die Software auch am Handy, im Außendienst oder ohne Netz funktionieren?

Anforderungen an den Betrieb

Verfügbarkeit, Datenschutz, Hosting im eigenen Haus oder in einem Rechenzentrum in Österreich.

Ein Rechenbeispiel

Ein Fertigungsbetrieb mit 120 Mitarbeitern will seine Kapazitätsplanung aus Excel lösen: fünf Abteilungen, eine Anbindung an das ERP. Es ist ein einziger Ablauf, auch wenn fünf Abteilungen ihn nutzen. Deshalb bleibt das Projekt knapp unter dem Preis eines Systems für mehrere Abteilungen.

Analyse mit Prototyp4.000 €
Etappe 1: Planungstafel mit Tageslimits je Abteilung12.000 €
Etappe 2: Aufträge automatisch aus dem ERP übernehmen9.000 €
Etappe 3: Auswertungen für die Geschäftsführung6.000 €
Anrechnung der Analyse−4.000 €
Gesamt27.000 €
Betrieb und Wartung350 € / Monat

Erfundenes Beispiel in typischer Größenordnung, kein Angebot.

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Was Ihr Vorhaben ungefähr kostet, klären wir im Erstgespräch.

Warum Festpreis, und warum erst nach der Analyse

Ein Festpreis vor der Analyse müsste jede offene Frage als Risikoaufschlag einrechnen. Sie würden für Unsicherheit bezahlen, die sich in ein bis zwei Wochen von selbst klärt.

Deshalb gehen wir zuerst mit echten Beispielen aus Ihrem Alltag durch die Anforderungen. Danach bekommen Sie einen Festpreis je Etappe, an den wir uns halten.

Und warum ist Individualsoftware heute günstiger als vor ein paar Jahren? Wir entwickeln mit KI. Teile, die früher Tage gedauert haben, entstehen heute in Stunden. Die gewonnene Zeit fließt in Abstimmung, Tests und Prüfung, also genau in die Teile, die über den Betrieb entscheiden.

Häufige Fragen

Was kostet individuelle Software für ein mittelständisches Unternehmen?

Eine kleine Fachanwendung für einen Ablauf in einer Abteilung kostet meist 10.000 bis 30.000 Euro netto, ein System für mehrere Abteilungen mit Rollen, Rechten und ein bis drei Schnittstellen 30.000 bis 90.000 Euro. Unternehmensweite Systeme mit mehreren Standorten und ERP-Anbindung beginnen bei rund 90.000 Euro. Für Betrieb und Wartung kommen ab 300 Euro im Monat dazu. Den Preis bestimmen vor allem die Zahl der Abläufe, das Rechtekonzept und die Schnittstellen.

Warum kostet die Analyse vor dem Projekt Geld?

Weil ein Festpreis ohne Analyse jede offene Frage als Risikoaufschlag einrechnen müsste. Die Analyse dauert ein bis zwei Wochen, kostet 3.000 bis 6.000 Euro netto und liefert Anforderungen an echten Beispielen, einen ersten Prototyp und ein verbindliches Angebot. Das Honorar wird bei Beauftragung voll angerechnet; ohne verwertbares Ergebnis bekommen Sie es zurück.

Was kostet eine Schnittstelle zum ERP?

Das hängt vor allem vom ERP ab: ob es eine Programmierschnittstelle hat, ob ein Zugriff auf die Datenbank möglich ist oder nur ein regelmäßiger Dateiabgleich. Im erfundenen Rechenbeispiel oben kostet die automatische Übernahme von Aufträgen aus dem ERP 9.000 Euro. Verbindlich wird die Zahl nach der Prüfung am echten System in der Analyse.

Was kostet die Wartung von Individualsoftware?

Betrieb und Wartung beginnen bei 300 Euro im Monat. Darin sind Hosting, Updates, Überwachung und ein fester Ansprechpartner enthalten. Weiterentwicklung buchen Sie als festes Kontingent dazu.

Warum rechnen Sie nicht nach Stunden ab?

Weil bei einem Stundensatz Sie das Risiko tragen, wie lange etwas dauert. Nach der Analyse bekommen Sie einen Festpreis je Etappe, an den wir uns halten.

Ist eigene Software teurer als Standardsoftware?

Nicht unbedingt, aber die Rechnung muss über mehrere Jahre gehen: Lizenzen, Anpassungsaufwand und Abhängigkeit vom Hersteller gegen Entwicklung und Betrieb. Deckt eine gute Standardsoftware Ihren Ablauf fast vollständig ab, raten wir zur Standardsoftware.

Ausführlich: Standardsoftware oder Individualsoftware?

Wem gehört der Quellcode?

Ihnen. Nach der Bezahlung erhalten Sie den vollständigen Quellcode samt Dokumentation in Ihrem eigenen Repository. Lassen Sie sich das bei jedem Softwarepartner vertraglich zusichern.

Was würde Ihr Vorhaben kosten?

Im Erstgespräch schätzen wir die Größenordnung ein, kostenlos und unverbindlich. Eine verbindliche Zahl gibt es nach der Analyse.